Team Rötgesbüttel liegt bei den Kästorf-Open vor den Gastgebern

Eimerfestspiele mit insgesamt 24 Gruppen aus 20 Wehren – Rote Laterne für Knesebeck
Kästorf (ba). „Wasser marsch!“ Und schon spritzt es aus dem Schlauch und der Kanister fällt um. 24 Gruppen aus 20 Wehren traten am Samstag bei den Eimerfestspielen in Kästorf gegeneinander an.

„Die Teilnehmer kommen aus dem ganzen Landkreis Gifhorn, aus dem Kreis Peine und aus Wolfsburg“, freute sich Mitorganisator Jörn Weusthoff über die rege Teilnahme. Kein Wunder, die sogenannten Kästorf-Open gibt es seit den 1980er- Jahren, sie sind inzwischen etabliert.

Es ging darum, als Team möglichst schnell unter Beachtung aller Vorschriften aus einer offenen Wasserstelle mittels Schlauch Wasser zu entnehmen und drei Kanister umzuspritzen. Zumindest, was den feuerwehrtechnischen Teil angeht. „Im Vordergrund stehen natürlich die Kameradschaft und der Austausch unter den Wehren“, erklärte Weusthoff. Da passte auch ins Bild, dass die Frauen des Kommandos für den Kuchen gesorgt hatten und der Verein Kästorfer Freunde sich um die Bewirtung kümmerte.

Der Einsatz lohnte sich für die Teams. Für die 15 schnellsten Gruppen gab es nämlich Pokale. Den Sieg trug diesmal die Gruppe Rötgesbüttel 1 davon, vor den Gastgebern Kästorf 3. Auf Platz drei landete das Team Wilsche 2, es folgten Triangel und Neubokel. Auch das Team mit den wenigsten Punkten durfte eine Trophäe in Empfang nehmen: die rote Laterne. Die gab es diesmal für die Wehr aus Knesebeck. So schloss sich der Kreis, denn die Knesebecker hatten die rote Laterne vor einigen Jahren eingeführt.

Übrigens sind die Kästorf-Open der Auftakt zu einem Grand-Slam. Die gleiche Aktion gibt es noch in Stüde und Rötgesbüttel. Die Wehr, die an allen drei Events teilnimmt und die meisten Gesamtpunkte einheimst, erhält einen Pokal.

Kästorf-Open: Bei den Eimerfestspielen galt es, möglichst schnell drei Kanister mit Wasser zu Fall zu bringen. Die schnellsten Teams freuten sich über Pokale.Feuerwehr Kästorf/Photowerk (mf)

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