Ortsratssitzung mit Bürgerpreis

Holz und Engelhard erhalten den Kästorfer Bürgerpreis

Damit würdigt der Ortsrat ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Kästorf. Der Bürgerpreis des Ortsteils Kästorf geht in diesem Jahr an Bettina Holz und Nils Engelhard. Der Ortsrat zeichnete beide während der jüngsten Sitzung mit einem Gutschein des Kulturvereins, 150 Euro und der Ehrenplakette aus. Holz ist seit 38 Jahren aktiv im Schützenverein und dessen zweite Vorsitzende. Ortsbürgermeister Jürgen Völke fasste zusammen: "Sie ist immer hilfsbereit im Dorf, wenn Unterstützung gebraucht wird." Der zweite, Nils Engelhard, sei "einer aus der jungen Generation, der im Dorf mitmacht - sei es beim Erntefest, der Organisation der Neujahrssänger oder beim Kinderschützenfest."

Ohne Probleme gab der Ortsrat seine Zustimmung für das weitere Vorgehen, um ILE-Fördermittel für die Ortsteile einzuwerben. Kästorf ist mit dem Projekt "Wald- und Erlebnispfad Schweineweide" dabei. Das knapp 1,7 Hektar große Areal im Bereich Sportplatz, Gemeinschaftshaus und Schule soll geöffnet und für Tagestouristen reizvoll aufgewertet werden (Bohlenpfad/Erlebnistafeln). Der Zuschussbedarf liegt bei knapp 20 000 Euro. Im Ranking für die weitere Präsentation liegen Kästorf und Gamsen auf Rang zwei. "Das ist aber keine Konkurrenz, die Ortsräte haben sich gemeinsam darauf verständigt", sagte Völke.

 

Ärger bereiten immer wieder Wildwuchs und Sichtbehinderungen durch Zäune und Bepflanzungen. "Das hat einfach in den Siedlungen überhandgenommen", kommentierte Völke. "Jeder möchte sich einhausen. Aber das geht nicht. Radfahrer aber auch Autofahrer sind gefährdet." Die Verwaltung wurde aufgefordert, stärker zu kontrollieren, wo die Vorschriften verletzt werden.

 

Schon mit Hinblick auf die Eckwerte für den Haushalt 2019 wünscht sich der Ortsrat, dass die Wirtschaftswege und deren Unterhaltung auf den Prüfstand kommen. Eine 800 Meter lange Pilotstrecke soll zeigen, welche Maßnahmen dauerhaft greifen. Wie Völke zusammenfasste, werde bislang meist nur Split aufgetragen, die auch stark beanspruchten Seitenräume blieben unbehandelt: "Wir brauchen einen Weg, diese Wege zukunftsfähig zu machen, statt sie zurückzubauen."

GF Rundschau 16.05.18

 

 

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