Wer macht mit?

Dorfentwicklung:
Bürgersollen Ideen einbringen
Für Bevölkerung aus Ortsteilen: Workshop im Rathaus startet am 2. Juni
Dorfentwicklung: Die Stadt lädt zu einem Workshop alle Bürger der Ortsteile ein.
Cagla Canidar

Gifhorn. Die Stadt Gifhorn beabsichtigt, für die Ortschaften Gamsen, Kästorf, Neubokel, Wilsche und Winkel einen Antrag auf Aufnahme ins Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen zu stellen. „Die Bürgerinnen und Bürger aus den Ortsteilen sollen dabei mitmachen“, sagt Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich.

„Besonderheiten in den Ortsteilen in den Mittelpunkt stellen und Gemeinsamkeiten heraus arbeiten – darum geht es“, lädt auch Maike Klesen, Leiterin des Fachbereiches für Stadtplanung zu einer Dorfwerkstatt am 2. Juni ein.

 

In der Zeit von 10 bis 16 Uhr soll an diesem Tag im Ratssaal bei einem Workshop die Bevölkerung mit einbezogen werden.

Jens Steinbach, stellvertretender Bürgermeister in Wilsche, Kästorfs Bürgermeister Jürgen Völke und Neubokels Ortsbürgermeister Stefan Hölter riefen die Bürgerinnen und Bürger ebenso dazu auf, sich an dieser Dorfwerkstatt zu beteiligen.

„Feuerwehren, Vereine, Landwirte – alle können ihre Ideen einbringen“, hofft Maike Klesen auf eine gute Resonanz. Stärken und Schwächen der Ortsteile in den Focus nehmen, um Verbesserungen zu erreichen und Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt zu stellen – so soll die Aufnahme in das Förderprogramm des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums gelingen. Ein Radwegenetz über Wirtschaftswege ausbauen, die Kooperation der Ortsteile untereinander stärken oder einen gemeinsamen Lauftag, der durch alle Gifhorner Ortsteile führt, organisieren: Klesen hat bereits jetzt einige Ideen für den Workshop.

Die Einführung und Moderation der Dorfwerkstatt übernehmen am 2. Juni übrigens Experten: Die Stadt hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Büros Mensch und Region aus Hannover für die Veranstaltung verpflichtet.Ideen werden auf Stellwänden und in Arbeitsgruppen gesammelt. ust

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